
Die Fachsparte Synchronschwimmen wurde 1986
gegründet. Sie umfasst derzeit 18 Schwimmerinnen.
Der Eintritt erfolgt oft im Anschluss an den Besuch der
Schwimmschule oder als Übertritt aus dem
Jugend-schwimmen. Ebenso können wir durch die
Präsentation unseres Clubs an speziellen Vereinstagen für
Schulen in den umliegenden Gemeinden
regelmässig Neuzugänge verbuchen.
Synchronschwimmen übt bei vielen Mädchen eine besondere
Faszination aus. Aber was so leicht und spielerisch aussieht,
erfordert jahrlangen Aufbau und hartes Training. Eine
Synchronschwimmerin muss ähnliche Fähigkeiten haben wie eine
Bodenturnerin, eine Wettkampfschwimmerin, eine Eiskunstläuferin,
eine Wasserballspielerin, eine Tänzerin, und dies alles ohne festen
Boden unter den Füssen. Neben Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und
Konzentrationsfähigkeit sind auch ein gutes Musikgehör,
Rhythmusgefühl, Kreativität, Grazie und Ausdrucksvermögen,
Anpassungsfähigkeit und vor allem Teamgeist wichtig.
Ähnlich wie beim Wettkampfschwimmen führen wir auch im
Synchronschwimmen mehrere Trainingsgruppen. Die Ausbildungsgruppen
bilden die Basis für unsere Sparte. In sechs bis zwölf Monaten
werden die Grundlagen im synchronen Schwimmen und in
den Synchrontechniken erlernt. Um die Wettkampftechniken zu
beherrschen wird, je nach Stärkeklasse, eine bis drei Stunden
pro Woche trainiert. Neben dem Einstudieren einer Kür werden
für die Wettkämpfe auch Pflichtfiguren gelernt.
Anschliessend erfolgt der Wechsel in eine Wettkampf- oder
Showgruppe. Die Showgruppen bestreiten keine Wettkämpfe mehr,
sondern trainieren ihre Küren für öffentliche
Showauftritte.
Um das Erlernte zu festigen und um sich mit anderen
Schwimmerinnen messen zu können, führen wir jedes Jahr ein bis zwei
mehrtägige Trainingslager durch und besuchen mehrere vom
Schweizerischen Schwimmverband ausgeschriebene
Qualifikationstests sowie regionale Wettkämpfe.